Faszienverklebung
Faszienverdichtung und Faszienfibrose

Bis vor wenigen Jahren fanden die Faszien, die bindegewebigen Hüllen die Muskulatur und Sehnen, aber auch die inneren Organe umgeben, in der Medizin keine weitere Beachtung.

Dies änderte sich mit dem zunehmenden Interesse und den anatomischen Untersuchungen der Faszien dramatisch.
Schon bald stellte sich heraus dass die Faszien keineswegs nur eine langweilige äußere Hülle der Muskeln und Organe, wie eine Tüte in der man etwas hineinpackt, waren.
Insbesondere zwei Anatomie Professoren (S. Menze, Heidelberg, C. Stecco, Padua) konnten in den letzten Jahren richtungsweisende Studien zur Komplexität der Faszien und Störung der Faszienfunktion veröffentlichen.

Zunächst aber stellt sich heraus dass die Faszie kein einfaches Gewebe ist sondern aus mehreren Schichten besteht.
Zwischen den Schichten befindet sich eine gleitfähige Bindegewebsschicht, die die Bewegung des Muskels, dass Gleiten gegenüber den anderen Geweben, erst möglich macht.

 

Beispiel 1 - normale (dünne) Rückenfaszie

 

Beispiel 2 - Deutlich verdickte Rückenfaszie

 

Beispiel 3 - Elastografie der Rückenfaszie:
Deutlich verhärtete Rückenfaszie

 

 

 

 

 

 

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